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Nature

Der Fuchs und die Laterne

The Fox and the Lantern

B1 · Intermediate · 1 min read

In einem Winterwald waren die Nächte lang und dunkel. Eines Abends sah der Fuchs die Laterne des Holzfällers an seiner Hütte hängen. Er nahm sie ins Maul und trug sie in seinen Bau, sehr stolz. Sonst hatte niemand im Wald ein Licht.

Die anderen Tiere stolperten inzwischen im Dunkeln. Der Igel rollte in einen Graben, die Eule stieß gegen einen Ast, und die Kaninchen fanden den Weg nach Hause nicht. Der Fuchs hörte sie, aber er wollte nicht teilen.

In der dritten Nacht, allein im Bau, kam ihm das Licht klein vor. Es zeigte nur seinen eigenen großen Schatten an der Wand. In der vierten Nacht ging das Öl aus, und der Bau war dunkler als je zuvor.

Am Morgen trug der beschämte Fuchs die kalte Laterne zurück und legte sie dem Holzfäller vor die Füße. Der Holzfäller sagte nur: „Sie hatte Durst.“ Er füllte sie mit Öl und hängte sie an die Wegkreuzung, wo sich alle Pfade des Waldes treffen. Den ganzen Winter saß der Fuchs mit den anderen darunter, und der Igel rückte immer zur Seite, um Platz zu machen.

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